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Impfungen

EU will AstraZeneca klagen

Lieferprobleme des Impfstoffherstellers im Fokus

symb_Astrazeneca AFP/MIGUEL MEDINA/Archiv
Beim Impfstoff-Hersteller AstraZeneca gab es zuletzt Lieferprobleme. (SYMBOLBILD)

Die EU-Kommission bereitet Insidern zufolge rechtliche Schritte gegen den Pharmakonzern AstraZeneca wegen Lieferproblemen vor.

So solle gesichert werden, dass der Hersteller die für das zweite Quartal vertraglich gesicherten Dosen liefere, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Von AstraZeneca war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.

180 Mio. zugesicherte Impfdosen

Am Mittwoch hatten sich Gesandte der EU-Länder getroffen. Dabei habe die Kommission die Absicht erwähnt, rechtliche Schritte einzuleiten, sagte ein EU-Diplomat. Ein anderer Insider sagte, die EU-Länder müssten entscheiden, ob sie mitzögen. Es gehe um die Erfüllung der Lieferungen bis zum Ende des zweiten Quartals. Der Konzern hatte der EU 180 Millionen Dosen für diesen Zeitraum zugesichert.

Zwist wegen Lieferproblemen

Zwischen der EU und AstraZeneca war wegen Lieferproblemen beim Corona-Impfstoff ein Streit entbrannt, weil der schwedisch-britische Konzern weniger Dosen des Vakzins geliefert hatte als erwartet

(Quelle: APA)

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