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Europas Stromkonzerne stoßen weniger CO2 aus

Faymann und Mitterlehner danken Schelling Salzburg24
Faymann und Mitterlehner danken Schelling

Dank der erneuerbaren Energien, aber auch wegen der Wirtschaftskrise, haben die großen Stromproduzenten in Europa ihren CO2-Ausstoß 2013 verringern können. Die Stromproduktion von 20 großen Energiekonzernen in Europa ging um 2,5 Prozent zurück, während der Ausstoß des Treibhausgases CO2 um 7,6 Prozent zurückging, wie eine in Paris veröffentlichte Untersuchung von PricewaterhouseCoopers ergab.

Der größte CO2-Ausstoß kam demnach vom deutschen Stromkonzern RWE. Obwohl RWE seinen Ausstoß an Kohlendioxid im Vergleich zum Jahr 2012 um elf Prozent senken konnte, blieb der deutsche Energieriese mit 140 Millionen Tonnen CO2 der Hauptverschmutzer. Die besten CO2-Quoten konnten der Studie zufolge das norwegische Unternehmen Statkraft, der finnische Konzern Fortum, der österreichische Betrieb Verbund und der französische Stromriese EDF vorweisen.

Laut PwC geht die Entwicklung vor allem auf die geringere Stromproduktion in Europa infolge der Wirtschaftskrise zurück sowie auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Auch wenn der Anteil erneuerbarer Energien bei den 20 untersuchten Unternehmen steigt, ist laut PwC dennoch Kohle oft eine interessante Alternative zur Atomkraft. In der Untersuchung wurden unter anderen auch Eon und Iberdrola evaluiert.

(Quelle: S24)

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