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Explosion bei Kommunistentreffen in der Ostukraine

Bei einer Explosion in der ostukrainischen Stadt Donezk sind bei einem Treffen örtlicher Kommunisten mindestens vier Menschen verletzt worden. Die Bombe soll eine Sprengkraft von bis zu 150 TNT Gramm gehabt haben, wie die örtlichen Behörden am Samstag mitteilten. Die Explosion habe sich in einem Bürogebäude im Stadtzentrum von Donezk in der selbsternannten Volksrepublik ereignet.

Anfang September war der Separatistenführer Alexander Sachartschenko bei einem Anschlag in einem Cafe in Donezk getötet worden. Die prorussischen Separatisten und Politiker in Moskau machen die Führung in Kiew dafür verantwortlich.

2014 hatten sich Teile der Gebiete Luhansk und Donezk nach der russischen Annexion der Halbinsel Krim von der Ukraine losgesagt. In dem anschließenden Krieg zwischen Regierungssoldaten und prorussischen Separatisten sind UN-Angaben zufolge mehr als 10.000 Menschen getötet worden. Ein Friedensplan für die Ostukraine liegt auf Eis.

(APA/dpa)

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