Jetzt Live
Startseite Welt
Welt

EZB senkt Obergrenze für Hilfen an griechische Banken

Obergrenze für ELA-Kredite von zuletzt 89,7 auf 89,1 Mrd. Euro verringert Salzburg24
Obergrenze für ELA-Kredite von zuletzt 89,7 auf 89,1 Mrd. Euro verringert

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Rahmen für Notfall-Hilfen an griechische Banken erneut gesenkt. Die Obergrenze für die sogenannten ELA-Kredite sei zum zweiten Mal in zwei Wochen gekappt worden, teilte EZB-Chef Mario Draghi am Donnerstag nach der Zinssitzung mit. Eine konkrete Zahl nannte er jedoch nicht.

Zuvor hieß es von einem Bankeninsider, dass die Grenze auf 89,1 von zuletzt 89,7 Mrd. Euro verringert worden sei. Die Bedingungen für die Institute und die Zuflüsse normalisierten sich, ergänzte er.

ELA-Hilfen werden von der griechischen Zentralbank gegen Sicherheiten vergeben. Aber über deren Ausmaß entscheidet der EZB-Rat. ELA-Kredite sind teurer als eine direkte Geldversorgung über die EZB, von der Griechenlands Banken aber seit Februar abgeschnitten sind. Daher sind die Institute auf diesen Kanal zur Liquiditätsbeschaffung angewiesen. Nach mehrwöchiger Schließung sind die Banken seit dem 20. Juli wieder geöffnet. Es gibt aber weiterhin Kapitalverkehrskontrollen und Beschränkungen bei Abhebungen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.04.2021 um 12:16 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/ezb-senkt-obergrenze-fuer-hilfen-an-griechische-banken-48274954

Kommentare

Mehr zum Thema