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Fall Kashoggi: Weißes Haus äußert sich nicht zu Konsequenzen

Das Weiße Haus hat sich in einer ersten Stellungnahme zum Tod des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi nicht zu möglichen Konsequenzen für Saudi-Arabien geäußert.

In einer Mitteilung des Weißen Hauses hieß es am Freitagabend (Ortszeit): "Die Vereinigten Staaten nehmen die Mitteilung des Königreichs Saudi-Arabien zur Kenntnis, dass seine Ermittlungen zum Schicksal von Jamal Kashoggi voranschreiten und dass es gegen die bisher identifizierten Verdächtigen vorgeht." Man werde die internationalen Untersuchungen weiterhin genau verfolgen.

Weiter hieß es in dem Statement aus Washington, man sei betrübt über die Bestätigung des Todes Kashoggis und kondoliere den Angehörigen. Die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA hatte berichtet, Khashoggi sei in Folge eines Streits und eines Faustkampfes im saudischen Konsulat in Istanbul gestorben. Zuvor hatte die saudische Führung vehement und wiederholt dementiert, dass der Journalist und Regimekritiker im Konsulat getötet wurde.

(APA/dpa)

(Quelle: S24)

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