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Fliegen laut Branchenverband noch nie so sicher wie heute

Jüngste Unglücke waren für IATA "außergewöhnliche Ereignisse" Salzburg24
Jüngste Unglücke waren für IATA "außergewöhnliche Ereignisse"

Trotz der schweren Flugzeugunglücke in der jüngsten Vergangenheit ist das Fliegen nach Angaben des Branchenverbands IATA noch nie so sicher gewesen wie heutzutage. Durchschnittlich habe es einen "Verlust" pro 4,4 Millionen Flüge im vergangenen Jahr gegeben, sagte Tony Tyler, Chef der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung, am Montag in Miami. Dort fand die Jahresversammlung der IATA statt.

Zwar sei die Flugsicherheit zuletzt immer wieder in den Schlagzeilen gewesen, sagte Tyler. Jedoch seien Unglücke wie das mysteriöse Verschwinden von Flug MH370 und der Abschuss von Flug MH17 über der Ukraine im vergangenen Jahr sowie die im März in den französischen Alpen verunglückte Germanwings-Maschine "außergewöhnliche Ereignisse".

Jeder Verlust eines Flugzeugs sei "eine Tragödie", sagte Tyler. Die einzige Möglichkeit, die Opfer angemessen zu würdigen, sei es, "das Fliegen noch sicherer zu machen".

Der IATA-Chef sagte bei der Versammlung weiter, neue Technologien und Praktiken brächten die Luftfahrt allmählich dem Ziel näher, "dass kein Flugzeug einfach so verschwindet". Über den deutschen Co-Piloten, der die Germanwings-Maschine in Frankreich im März absichtlich zum Absturz gebracht hatte, sagte Tyler, niemand sei "vor psychischen Krankheiten gefeit". Die laufenden Untersuchungen zielten aber auch in diesem Punkt auf Verbesserungen ab.

(Quelle: S24)

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