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Flüchtlinge am Brenner: Rom über Platters Worte empört

Italien wehrt sich gegen die Vorwürfe von LH Platter Salzburg24
Italien wehrt sich gegen die Vorwürfe von LH Platter

Italien reagiert verärgert auf die Worte des Tiroler Landeshauptmanns Günther Platter (ÖVP), der eine Verschärfung der Situation am Brenner feststellte. Die Behauptung, dass "die Italiener wirkungslose Beruhigungspillen über angebliche Kontrollen verteilen", seien unannehmbar, sagte Italiens Migrationsstaatssekretär Domenico Manzione.

"Wir haben großen Respekt vor dem Wahlkampf anderer Länder, doch wir haben vor allem großen Respekt vor der Wahrheit", sagte Manzione nach Angaben italienischer Medien. Die Behauptung, dass es vermehrt zu illegalen Übertritten am Brenner komme, sei aufgrund der Zahlen zu den Flüchtlingsaufgriffen keineswegs bewiesen. "Ich bedauere, dass diese Behauptung von Behörden kommt, mit denen wir eine gemeinsame Strategie vereinbart haben", kommentierte Manzione.

Flüchtligen am Brenner: "Zahl der aufgegriffenen Personen gering"

"Wir haben gemischte Polizeistreifen eingesetzt, die die Züge kontrollieren. Wir haben 50 zusätzliche Sicherheitskräfte entsendet, um sie zu verstärken. Die Zahl der aufgegriffenen Personen ist durchaus gering", erklärte Manzione.

Die konservative Rechtspartei Forza Italia um Ex-Premier Silvio Berlusconi sprach von einer "kolossalen Blamage" der Regierung um Regierungschef Matteo Renzi. "Bald wird Österreich wieder Grenzkontrollen einführen und dies ist der Unzulänglichkeit der Regierung zuzuschreiben, die total unfähig ist, die Flüchtlingsströme unter Kontrolle zu halten", sagte der Forza-Italia-Parlamentarier Maurizio Gasparri.

(APA)

(Quelle: S24)

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