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Streit um Mundschutz

Fahrgäste attackieren Busfahrer in Frankreich

Buslenker-Kollegen legen Arbeit nieder

Busfahrer, Bus, Öffi, Lenkrad, SB Pixabay/CC0
Als Reaktion auf den Angriff legten viele Busfahrer die Arbeit nieder. (SYMBOLBILD)

Ein Übergriff auf einen Busfahrer im Südwesten des Landes sorgt derzeit in Frankreich für Entsetzen. Der 50-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt, wie mehrere Medien am Montag berichteten.

Demnach hatte der Fahrer im nahe der Grenze zu Spanien gelegenen Bayonne am Sonntagabend vier Menschen an einer Haltestelle zurückgewiesen. Sie wollten trotz Maskenpflicht ohne Schutzmasken und gültige Fahrscheine in den Bus einsteigen. Ein Mann schlug den Busfahrer den Berichten zufolge daraufhin von hinten heftig auf den Kopf.

Mehrere Festnahmen nach Busattacke in Frankreich

Mehrere Menschen seien nach der Tat festgenommen worden, berichtete der Radiosender France Bleu in Berufung auf die zuständige Staatsanwaltschaft. Der Bus fuhr für einen Transportverbund in der ländlichen Region im Departement Pyrenees-Atlantiques.

Kollegen psychologisch betreut

Als Reaktion auf den Angriff auf ihren Kollegen machten den Berichten zufolge Busfahrer des Verbunds von ihrem Recht Gebrauch, wegen hoher psychologischer Belastung ihre Arbeit temporär niederzulegen. Der Transport mit Bussen sei deshalb am Montag weitgehend lahmgelegt gewesen, berichtete France Bleu. Für die Busfahrer wurde demnach psychologische Betreuung bereitgestellt.

(Quelle: APA)

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