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Frau sprang in Südkorea von Hochhaus und erschlug Mann

Der Sprung von einem Hochhaus forderte zwei Todesopfer. (Themenbild) APA/AFP/Archiv
Der Sprung von einem Hochhaus forderte zwei Todesopfer. (Themenbild)

In Südkorea sind bei einem mutmaßlichen Suizid zwei Menschen getötet worden. Nach Berichten der Nachrichtenagentur Yonhap wurde ein 68-Jähriger auf dem Weg in die Arbeit von einer Frau erschlagen, die aus dem 13. Stock eines Wohnkomplexes gesprungen war.

Beide wurden nach dem Aufprall ins Krankenhaus gebracht und verstarben später, wie die Polizei mitteilte. Die 56-jährige Südkoreanerin hatte dem Polizeibericht zufolge an Depressionen gelitten und sich mit dem Sprung von dem Hochhaus vermutlich selbst töten wollen.

Hohe Selbstmordrate in Südkorea

Unter den 34 Staaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) verzeichnet Südkorea die höchste Suizidrate und zählt damit auch im weltweiten Vergleich zu den Ländern mit den meisten Selbsttötungen. In diesem Jahr hat die südkoreanische Regierung 9,9 Milliarden Won (rund 7,7 Millionen Euro) für Suizidprävention bereitgestellt.

(APA/ag.)

(Quelle: S24)

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