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Frontex

Ausbau auf 10.000 EU-Grenzschützer beschlossen

Frontex-Ausweitung kommt spät

Der Ausbau des EU-Grenzschutzes auf bis zu 10.000 Mann bis 2027 ist am Montag von den EU-Staaten formal beschlossen worden. Die EU-Botschafter billigten das mit dem Europaparlament vereinbarte neue Mandat für die EU-Grenzschutzagentur Frontex.

Die 10.000 einsatzbereiten Grenzschützer sollen durch Mitarbeiter von Frontex, der EU-Staaten sowie durch eine Reserve für den schnellen Kriseneinsatz erreicht werden, teilte die amtierende rumänische EU-Ratspräsidentschaft mit. Für den Grenzschutz bleibt das jeweilige EU-Mitgliedsland letztverantwortlich, dies gelte auch für den Einsatz von Gewalt und Waffen.

Frontex: Stärkere Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Staaten

Das Mandat sieht auch eine stärkere Zusammenarbeit von Frontex mit Nicht-EU-Staaten vor. Frontex kann dann auch mit Drittstaaten in Afrika Abkommen abschließen und Grenzschutzteams dorthin entsenden. Bisher hat Frontex diese Möglichkeit nur mit Balkan-Ländern. Frontex darf künftig auch Unterstützung bei Abschiebungen leisten, auch bei freiwilliger Rückkehr von Migranten.

(APA)

Aufgerufen am 23.04.2019 um 12:25 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/frontex-ausbau-beschlossen-68145454

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