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Fünf Arbeiter bei Brückeneinsturz in Japan getötet

Beim Einsturz einer Brücke auf einer abgelegenen japanischen Insel sind mindestens fünf Bauarbeiter ums Leben gekommen. Zwei weitere Arbeiter würden noch vermisst, teilte die japanische Küstenwache am Sonntag mit. Der Unfall ereignete sich auf dem auch als Douglas-Riff bekannten Okinotori-Atoll, rund 1.700 Kilometer südlich von Tokio.

Das Atoll, von dem bei Hochwasser nur die Spitzen zweier Felsen aus dem Wasser ragen, ist der südlichste Teil des japanischen Territoriums. Es wird auch von China beansprucht.

Laut einem Bericht des japanischen Rundfunksenders NHK waren die Arbeiter zum Zeitpunkt des Unglücks am Samstag damit beschäftigt, die Uferbefestigung des durch Wellen stark erodierten Atolls zu erneuern. Nach Angaben eines örtlichen Vertreters der Küstenwache befanden sich insgesamt 16 Arbeiter auf der Baustelle. Neun von ihnen seien in Sicherheit. Nach den zwei Vermissten werde mit Schiffen und Flugzeugen gesucht. Zur Ursache des Brückeneinsturzes lagen zunächst keine Angaben vor.

(Quelle: S24)

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