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G-7 wollen mit neuer Initiative die Weltwirtschaft ankurbeln

G-7-Gipfel in Japan geht zu Ende Salzburg24
G-7-Gipfel in Japan geht zu Ende

Die sieben großen Industrienationen (G-7) wollen die schwache Weltkonjunktur mit einer neuen wirtschaftlichen Initiative ankurbeln. Mit allen Mitteln, darunter haushalts-, geldpolitische und strukturelle Maßnahmen, sollen die Probleme gelöst und die globale Nachfrage gestärkt werden, heißt es im Abschlusskommunique des G-7-Gipfels am Freitag in Ise-Shima in Japan.

Dabei müssten jeweils die Bedingungen der einzelnen Länder berücksichtigt werden. In ihrer "Initiative von Ise-Shima" betonen die Staats- und Regierungschefs allerdings auch, dass die Bemühungen verstärkt werden sollen, "die Verschuldung auf einen nachhaltigen Weg zu bringen". Auf diese Formulierung hatte vor allem die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel gedrungen.

Die G-7-Staaten zeigten sich besorgt über Risiken für die weitere globale wirtschaftliche Entwicklung. Das weltweite Wirtschaftswachstum sei weiterhin nur moderat und bleibe hinter den Möglichkeiten zurück. Gleichzeitig bestünden die Risiken eines nur schwachen Wirtschaftswachstums fort. Dazu gehörten geopolitische Konflikte, Terrorismus und die anhaltenden Flüchtlingsbewegungen. "Globales Wachstum ist unsere dringliche Priorität", erklärten die G-7-Staaten.

An dem zweitägigen Treffen nahmen die Staats- und Regierungschefs der USA, Kanadas, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Japans teil.

(Quelle: S24)

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