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Gasexplosion im Marchfeld: Bolzen war "mangelhaft befestigt"

Bei der Gasexplosion ist eine Person gestorben. APA/ÖAMTC
Bei der Gasexplosion ist eine Person gestorben.

Die Ursache für die Explosion in der Erdgasstation Baumgarten (Bezirk Gänserndorf) vom 12. Dezember mit einem Toten und 21 Verletzten scheint geklärt: Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, bestätigte am Donnerstag auf Anfrage einen Bericht des ORF Niederösterreich, wonach ein Bolzen "mangelhaft befestigt" gewesen sei.

Die Gas Connect Austria GmbH (GCA) hatte bereits vergangene Woche mitgeteilt, dass der Unfall von einem neu installierten Filterseparator ausgegangen sein dürfte. Er sprach von einer Erstinformation des Sachverständigen.

Ausströmendes Gas habe sich entzündet

Diesbezügliche Hinweise hätten sich im Rahmen der Untersuchungen verdichtet. Die ermittelnden Behörden würden demnach davon ausgehen, "dass die Verschlusskappe des Filterseparators das Unglück verursacht hat. Diese hatte sich gelöst und schlug mit großer Wucht gegen einen anderen Anlagenteil und hat auch diesen beschädigt. In weiterer Folge hat sich das dabei ausströmende Gas entzündet, wodurch es an den zwei Austrittsstellen zu einem Gasbrand gekommen ist".

Verantwortlicher noch nicht gefunden

Wer dafür verantwortlich ist, dass der Bolzen schlecht befestigt war, sei noch Gegenstand von Erhebungen, sagte Köhl weiter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Gemeingefährdung.

(APA)

(Quelle: S24)

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