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Gazastreifen kommt nicht zur Ruhe

Demonstration an der Grenze zum Gazastreifen
Die jüngsten Konfrontationen erfolgen kurz vor der Parlamentswahl in Israel am 9. April.

Aus dem Gazastreifen sind in der Nacht auf Sonntag fünf Raketen auf Israel abgefeuert worden. Israelische Panzer beschossen nach Angaben der Armee daraufhin Militärposten der radikalislamischen Hamas. Es habe keine Opfer durch den Raketenbeschuss gegeben, hieß es. Stunden zuvor waren bei Massenprotesten im Gazastreifen gegen die israelische Besatzung mehrere Palästinenser getötet worden.

Zehntausende waren einem Aufruf der Hamas gefolgt, am Jahrestag der massiven Protestwelle erneut zu demonstrieren. Seit dem ersten "Großen Marsch der Rückkehrer" am 30. März 2018 waren bei den wöchentlichen Protesten mindestens 258 Palästinenser und zwei israelische Soldaten getötet worden. Die jüngsten Konfrontationen erfolgen kurz vor der Parlamentswahl in Israel am 9. April. Der Hardliner und langjährige Ministerpräsident Benjamin Netanyahu kämpft um eine weitere Amtszeit.

(APA)

(Quelle: Apa/Ag.)

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