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Coronabedingtes Feiern

75. Jahrestag des Weltkriegs-Endes

Europa gedenkt gemeinsam

Europa gedenkt am Freitag des Endes des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung vom Nationalsozialismus vor 75 Jahren. Coronabedingt finden die Feiern ohne großes Publikum statt. In Berlin legt die Staatsspitze einen Kranz an der Neuen Wache nieder, in Paris verneigt sich Präsident Emmanuel Macron am Triumphbogen. Queen Elizabeth II. wendet sich am Abend in einer Fernsehrede ans Volk.

Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endete am 8. Mai 1945 der von Hitler-Deutschland entfesselte Krieg in Europa. Er kostete hier und in Asien nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 55 und mehr als 60 Millionen Menschen das Leben. In Wien findet die achte Ausgabe des "Fests der Freude" zum 8. Mai wegen der Corona-Krise nicht mit Zehntausenden Teilnehmern am Wiener Heldenplatz statt, sondern nur in Form einer Fernsehsendung auf ORF III.

Die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG) legt einen Kranz am Denkmal der Opfer der Gestapo nieder.

Militärparade in Russland verschoben

In Deutschland war ein Staatsakt vorgesehen, doch wurde die Veranstaltung vor dem Reichstagsgebäude mit 1600 Gästen wegen der Pandemie abgesagt. In Moskau sind die Planungen ebenfalls dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Kremlchef Wladimir Putin wollte den Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland eigentlich mit Staats- und Regierungschefs aus aller Welt, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen, groß feiern. Die geplante Militärparade wurde verschoben.

(Quelle: Apa/Dpa)

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