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Geldwäsche

EU setzt 23 Länder auf schwarze Liste

Geld APA/HELMUT FOHRINGER/SYMBOLBILD
Die EU will bei Geldwäsche strenger vorgehen (Symbolbild).

Die EU-Kommission hat 23 Länder wegen "strategischer Defizite" im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf eine "schwarze Liste" gesetzt. Banken und andere Organisationen seien angehalten, verstärkte Überprüfungen bei Transaktionen in diese "Hochrisikoländer" durchzuführen, teilte die Brüsseler EU-Behörde am Mittwoch mit.

Die "schwarze Liste" umfasst folgende Länder und Gebiete: Afghanistan, Amerikanisch-Samoa, die Bahamas, Botswana, Nordkorea, Äthiopien, Ghana, Guam, Iran, Irak, Libyen, Nigeria, Pakistan, Panama, Puerto Rico, Samoa, Saudi-Arabien, Sri Lanka, Syrien, Trinidad und Tobago, Tunesien, die Amerikanischen Jungferninseln und Jemen.

EU: "Schmutziges Geld" aus anderen Ländern

"Wir haben die striktesten Anti-Geldwäsche-Standards der Welt, aber wir müssen sicherstellen, dass kein schmutziges Geld aus anderen Ländern seinen Weg in unser Finanzsystem findet. Schmutziges Geld ist der Lebensnerv für Organisierte Kriminalität und Terrorismus", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourova.

(APA)

(Quelle: APA)

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