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Gleinalmtunnel nach Unfall bis Montag gesperrt

Wrack des ausgebrannten Kleinbusses im Gleinalmtunnel Salzburg24
Wrack des ausgebrannten Kleinbusses im Gleinalmtunnel

Der Gleinalmtunnel auf der Pyhrnautobahn (A9) in der Steiermark bleibt nach dem Brand eines Kleinbusses in der Röhre zumindest bis Montag gesperrt, wie der ÖAMTC am Freitag der APA mitteilte. Aufgrund des Reisewochenendes werden Behinderungen auf den Ausweichrouten - der Semmering Schnellstraße (S6) und der Brucker Schnellstraße (S35) - erwartet.

Donnerstagabend gegen 18 Uhr war ein zu einem Camper umgebauter dänischer Kleinbus aus noch unbekannter Ursache nahe des Nordportals in Brand geraten. Der Lenker konnte das Fahrzeug noch in eine Tunnelnische lenken, alle sieben Insassen aus Dänemark verließen sofort das Fahrzeug. Sie wurden laut Polizei von anderen Fahrzeuglenkern in Richtung Tunnel-Nordportal mitgenommen. Die Betroffenen wurden mit dem Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung in das LKH Leoben eingeliefert. Andere Fahrzeuglenker konnten ihre Fahrzeuge rechtzeitig verlassen und sich selbst aus dem Tunnel begeben. Sie blieben unverletzt.

Fünf Feuerwehrler bei Brand im Gleinalmtunnel verletzt

Die Feuerwehren St. Michael in Obersteiermark, St. Stefan ob Leoben, Stadl an der Mur und Kraubath standen mit zwölf Fahrzeugen und rund 60 Einsatzkräften im Löscheinsatz. Bei den Löscharbeiten wurden fünf Feuerwehrleute leicht verletzt bzw. erlitten Kreislaufschwächen. Sie wurden im LKH Leoben versorgt. Durch die starke Hitzeentwicklung ist ein Teil der Tunneldecke im Brandbereich herabgefallen. Sachverständige sollen sowohl die Brandursache ermitteln als auch die Beschädigungen an der Tunneldecke untersuchen. Der Gleinalmtunnel bleibt laut ÖAMTC bis mindestens Montag am Abend gesperrt. Der gesamte Verkehr zwischen St. Michael und Übelbach wird über das Wochenende über die Semmering Schnellstraße, die Brucker Schnellstraße (S35) und die Leobener Straße (B116) umgeleitet, hieß es seitens ARBÖ und ÖAMTC.

Zeitgleicher Crash sorgt für zusätzlichen Stau

Aufgrund eines Unfalls mit sechs Fahrzeugen auf der S6 bei Leoben, der fast zeitgleich mit dem Brand des Fahrzeugs im Tunnel passierte, kam es auf der Semmering Schnellstraße zu umfangreichen Stauungen. Bei dem Crash wurden fünf Personen verletzt, davon eine Person schwer. Die Unfallbeteiligten stammen aus Salzburg, Oberösterreich, Deutschland sowie aus den Bezirken Leoben, Murtal und Bruck-Mürzzuschlag. Sämtliche Verletzten wurden in das LKH Leoben eingeliefert. Baustellen im Bereich Leoben erschwerten den Verkehrs zusätzlich.

(APA)

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(Quelle: S24)

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