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Great Barrier Reef

Dreckwasser bedroht Korallen

Im Wasser schwimmen Erde, Schutt, Gebäudetrümmer und Abfälle

Dem weltgrößten Korallenriff, dem Great Barrier Reef vor Australien, droht neues Unheil: Nach heftigen Unwettern im Nordosten des Kontinents fließen jetzt große Mengen verdrecktes Wasser aus Flüssen ins Meer und somit auch in einen Teil des Riffs. In der braunen Brühe schwimmen nach Angaben von Wissenschaftern Erde sowie Schutt, Gebäudetrümmer und sonstige Abfälle.

Auf Luftaufnahmen ist zu sehen, wie das Dreckwasser inzwischen mehr als 60 Kilometer weit in das Korallenriff reicht.

Unwetter sorgen für Hochwasser

Der Nordosten Australiens war in den vergangenen Wochen von schweren Unwettern heimgesucht worden. In der besonders schlimm betroffenen Stadt Townsville, die direkt an der Küste liegt, fiel so viel Regen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Durch das Hochwasser wurden auch viele Häuser beschädigt. Die Bewohner sind immer noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Dreckwasser fließt ins Riff

Das Great Barrier Reef, das sich über eine Länge von mehr als 2.000 Kilometern erstreckt, gehört zu Australiens bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Seit einigen Jahren leidet es massiv an sogenannten Korallenbleichen: Ein vermutlich temperaturbedingtes Ausbleichen der Korallenstöcke, was schließlich zum Aussterben führen kann.

(APA)

(Quelle: Apa/Dpa)

Aufgerufen am 24.05.2019 um 05:51 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/great-barrier-reef-dreckwasser-bedroht-korallen-in-australien-65775442

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