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Griechische Tourismusbranche fürchtet Steuererhöhungen

Touristen vor dem Parthenon-Tempel auf der Akropolis Salzburg24
Touristen vor dem Parthenon-Tempel auf der Akropolis

Nach Rekordergebnissen im vergangenen Jahr fürchtet die griechische Tourismusbranche heuer Einbußen. Grund dafür sind die geplanten Steuererhöhungen der Regierung, wie die Athener Tageszeitung "Kathimerini" berichtete. Unter dem Druck der Gläubiger würden erneut die Preise für Übernachtungen, Getränke, Eintrittsgelder für Museen und andere tourismusrelevante Produkte und Dienstleistungen steigen.

Dem Chef des griechischen Tourismusverbandes, Andreas Andreadis zufolge zeigen Studien, dass bereits rund 40 Prozent der griechischen Hotels und Pensionen ernsthaft ums Überleben kämpften. In diesem Kontext kritisierte er vor allem die Pläne der Regierung, eine Art Übernachtungspauschale zu verabschieden.

Der Tourismus trägt in Griechenland rund 25 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Sein Rückgang könnte das hoch verschuldete Land noch weiter schwächen. Andreadis warnte der "Kathimerini" zufolge, dass die geplanten Sparmaßnahmen dazu beitragen könnten, die Sparziele des Landes zu verfehlen.

Die griechische Regierung verabschiedet derzeit eine Steuererhöhung und Sparmaßnahme nach der anderen, weil sie sich gegenüber den Gläubigern des Landes zu Einsparungen in Höhe von 5,4 Mrd. Euro verpflichtet hat. Nur wenn das Sparpaket steht, kann Griechenland mit weiteren Hilfsmilliarden rechnen.

(Quelle: S24)

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