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Großübung in Wien: Gasexplosion mit 200 Verletzten

Rettungskräfte üben den Katastropheneinsatz APA
Rettungskräfte üben den Katastropheneinsatz

Eine Großkatastrophe mit Hunderten Verletzten hat sich seit vielen Jahren in Wien zum Glück nicht ereignet. Die Frage "was wäre, wenn" sollte aber von Zeit zu Zeit getestet werden. Genau das taten am Freitag Rettungsorganisationen und fünf Wiener Spitäler - das AKH, das Wilhelminenspital, das Krankenhaus Hietzing und die AUVA-Traumazentren in Meidling und Brigittenau bei der Übung "Leopold II".

Im Traumazentrum Meidling der Allgemeinen Unfallversicherung (AUVA) hatten Medienvertreter die Gelegenheit, den Einsatzkräften bei der Arbeit zuzusehen. Die Übungsannahme war in kurzen Worten, dass in Wien bei einem Herbstfest mit Tausenden Besuchern eine Gasflasche explodiert, was zwei Todesopfer und mehr als 200 Verletzte nach sich zieht. 40 davon wurden ins Meidlinger Traumazentrum (ehemals UKH Meidling) gebracht. Beim Transport hatten die Rettungskräfte bereits mit Schwierigkeiten zu kämpfen: Selten waren die Wiener Straßen so verstopft wie an diesem Freitag.

"Wir üben jedes Jahr, aber nicht in dieser Größenordnung", erläuterte der Direktor der AUVA-Landesstelle Wien, Alexander Bernart. Solche Großtests sollen in Zukunft alle zwei, drei Jahre stattfinden. Die Mitarbeiter wussten, dass eine Übung stattfindet, aber worum es geht, wussten sie nicht. Nach Meidling wurden nach und nach 40 Verletzte gebracht, auch mit dem Rettungshubschrauber.

(APA)

Aufgerufen am 16.12.2018 um 12:27 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/grossuebung-in-wien-gasexplosion-mit-200-verletzten-60299494

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