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Hamburg: Polizeieinsatz bei Til Schweiger - möglicher Anschlag

Offenbar wurde Til Schweiger Opfer eines Anschlags. epa/Hannibal Hanschke/
Download von www.picturedesk.com am 24.08.2015 (12:54). epa03575681 German actor Til Schweiger looks on during the press conference of the photocall for 'The Necessary Death Of Charlie Countryman' during the 63rd annual Berlin International Film Festival, in Berlin, Germany, 09 February 2013. The movie is presented in competition at the Berlinale. EPA/Hannibal Hanschke - 20130209_PD3353

Zu einem großen Polizeieinsatz kam es in der Nacht auf Montag am Haus von Til Schweiger in Hamburg. Es besteht die Vermutung, dass ein Anschlag auf den Schauspieler verübt werden sollte.

Offenbar kam es zu einem Großeinsatz der Polizei vor Til Schweigers Haus.  Eine Tochter des "Tatort"-Kommissars alarmierte gegen 19.50 Uhr die Beamten, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Er bestätigte damit einen Bericht von "Bild.de". Ein Unbekannter habe sich an der Außenbeleuchtung zu schaffen gemacht und ein Kabel durchtrennt. Ob sich Til Schweiger zur Zeit des Anschlags im Haus befand, sei derzeit unklar.

Fahndung bisher erfolglos

Die Polizei rückte mit etwa 20 Streifenwagen und einem Personenspürhund an. Auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera war im Einsatz. Die Fahndung blieb erfolglos. Jetzt ermittle der Staatsschutz, sagte Polizeisprecher Andreas Schöpflin. "Denn möglicherweise war es eine politisch motivierte Tat."

Schon 2013: Schweiger Opfer von Terror

2013 hatten Unbekannte Farbbeutel gegen Schweigers Haus geworfen und das Auto seiner damaligen Freundin angezündet. In einem Bekennerbrief hatte eine Gruppe namens "die Tatortverunreiniger_innen" dem Schauspieler vorgeworfen, er habe mit seiner Rolle in dem Kinofilm "Schutzengel" und mit öffentlichen Äußerungen den Einsatz deutscher Truppen in Afghanistan verherrlicht.

Grund: Schweigers Engagement für Flüchtlinge?

Warum es zu dem Anschlag kam, ist nicht bekannt. Ein möglicher Grund für den Anschlag kann Schweigers positives Engagement in der Flüchtlingsdebatte sein. Schweiger war nach einem Aufruf zur Hilfe von Flüchtlingen im Internet angefeindet worden.
Auf seiner Facebook-Seite und in den Medien teilt er seine Meinung über die Flüchtlingsdebatte rege mit. Dafür erntete er nicht nur Sympathiepunkte, sondern musste auch jede Menge Kritik einstecken. Aktuell will er ein Flüchtlingsheim bauen.

(SALZBURG24/APA)

 

(Quelle: S24)

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