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Hisbollah-Kommandant von sunnitischen Extremisten getötet

Die schiitische Hisbollah-Miliz hat sunnitische Aufständische für den Tod ihres Chefkommandeurs in Syrien verantwortlich gemacht. Der Artillerieangriff auf eine ihrer Stellungen nahe des Flughafens von Damaskus, bei dem Mustafa Badreddin getötet worden sei, sei von "sunnitischen Extremistengruppen" verübt worden, teilte die libanesische Hisbollah am Samstag mit.

Badreddin war am Donnerstagabend getötet worden. Die Hisbollah unterstützt den syrischen Machthaber Bashar al-Assad im Bürgerkrieg mit tausenden Kämpfern. Entgegen ihrer Gewohnheit hatte die Miliz zunächst niemanden für die Attacke auf Badreddin verantwortlich gemacht.

Der etwa 55-jährige oberste Militärchef der Hisbollah hatte seit vielen Jahren großen Einfluss in der Schiitenmiliz, er soll auch maßgeblich an dem Attentat auf den früheren libanesischen Regierungschef Rafik Hariri 2005 beteiligt gewesen sein. Das US-Finanzministerium hatte im Juli 2015 wegen "aktiver Unterstützung des Assad-Regimes und terroristischer Aktionen der Hisbollah" Sanktionen gegen Badreddin verhängt.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 21.09.2021 um 10:33 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/hisbollah-kommandant-von-sunnitischen-extremisten-getoetet-52070899

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