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Hunderttausende Kolumbianer nach Rebellenangriff ohne Strom

Nach einem Sprengstoffanschlag auf eine Hochspannungsleitung ist die kolumbianische Großstadt Buenaventura von der Stromversorgung abgeschnitten. Kämpfer der linken Guerillaorganisation FARC hätten einen Strommast gesprengt, sagte Konteradmiral Ernesto Duran am Sonntag.

Wann die rund 400.000 Einwohner des wichtigsten Hafens an der kolumbianischen Pazifikküste wieder Strom haben, war zunächst unklar. Vor den Reparaturarbeiten müssten Soldaten das Gelände sichern, da die FARC ihre Tatorte häufig verminten, sagte Duran.

Trotz laufender Friedensgespräche in Kuba hatten zuletzt die Auseinandersetzungen zwischen den Rebellen und den Streitkräften wieder zugenommen. Nach einer Reihe heftiger Luftangriffe auf FARC-Stellungen kündigte die Guerilla die einseitige Waffenruhe vor kurzem wieder auf.

(Quelle: S24)

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