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Hypo NÖ bietet nicht für Kommunalkredit

Die landeseigene Hypo Niederösterreich bietet laut einem Medienbericht nicht beim geplanten Teilverkauf der staatlichen Kommunalkredit Austria mit. Sie habe das Bieter-Konsortium um den steirischen Ex-Landesrat Herbert Paierl abrupt verlassen, schreibt die Tageszeitung "Der Standard" am Freitag. Pressesprecher Markus Nepf wollte sich dazu auf APA-Anfrage nicht äußern.

Die Hypo war laut Medienberichten Teil der Gruppe um Paierl, der Investmentgesellschaft Cudos von Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, dem Bauunternehmer Hans Peter Haselsteiner und dem Gemeindebund. Laut "Standard" haben sich vier Bieter gefunden. Darunter sollen laut Gerüchten auch der Deutsche Patrick Bettscheider und der in London lebende österreichische Investmentbanker Thomas Marsoner sein, so die Zeitung. Investmentbanker Willi Hemetsberger und Investor Michael Tojner seien ausgestiegen.

Die Hypo NÖ galt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Kommunalkredit. 2013 war ein erster Verkaufsversuch gescheitert. Verkauft werden soll der gesunde Teil der alten Kommunalkredit, die nach der Notverstaatlichung Ende 2008 zerteilt werden musste. Laut Standard erwartet die Verkäuferin, die staatliche Bankenholding Fimbag, einen Kaufpreis von rund 150 Mio. Euro.

(Quelle: S24)

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