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"Identitäre": Freisprüche zur Audimax-Störaktion rechtskräftig

40 Aktivisten stürmten die Bühne im Audimax. APA/ANJA KUNDRAT/Archiv
40 Aktivisten stürmten die Bühne im Audimax.

Während die Staatsanwaltschaft Graz Anklage gegen führende Vertreter der "Identitären" unter anderem wegen Verhetzung erhoben hat, sind in einer anderen Causa nun Freisprüche rechtskräftig: Es geht dabei um die Störaktion bei einer Aufführung von Elfriede Jelineks "Schutzbefohlenen" im Audimax der Uni Wien.

Die Staatsanwaltschaft habe ihre Berufung zurückgezogen, hieß es am Montag in einer Aussendung der ÖH Uni Wien. Der Vorwurf hatte auf Körperverletzung sowie Störung einer Versammlung gelautet. Im März hatte es dazu Freisprüche am Bezirksgericht Baden gegeben.

ÖH über Umgang mit "Identitären" "frustiriert"

Lena Köhler (GRAS) vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien bezeichnete den Umgang von Behörden und Justiz mit Rechtsextremismus als frustrierend. "Fest steht: Die Aktionen der 'Identitären' sind menschenverachtend und ihre Ideologie faschistisch - mit oder ohne Urteil", ergänzte ihre Kollegin Magdalena Taxenbacher (KSV-LiLi).

(APA)

(Quelle: S24)

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