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Illegaler Transport mit mehr als 7.000 Tieren gestoppt

Die Polizei hat auf einem Autobahnparkplatz in Bayern einen illegalen Tiertransport mit mehr als 7.000 Tieren gestoppt. In dem Kastenwagen aus Tschechien hätten sich überwiegend Mäuse und Ratten, aber auch streng geschützte Exoten wie Chamäleons und Axolotl befunden, teilte der bayerische Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes mit.

Die Tierschützer waren nach dem Fund bei Amberg am Sonntagabend von der Polizei hinzugerufen worden. Viele Tiere seien in viel zu engen und falsch temperierten Boxen untergebracht gewesen. Während des Transports hätten die Tiere kein Wasser und Futter gehabt, etliche seien beim Fund bereits tot gewesen, hieß es beim Tierschutzbund.

Tiere werden auf Tierheime verteilt

Die Tiere sollten nun auf mehrere Tierheime in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg verteilt werden. Die Experten sprachen vom größten illegalen Tiertransport, der jemals in Deutschland aufgegriffen worden sei. Nach Angaben der Polizei musste der tschechische Fahrer 500 Euro Sicherheitsleistung zahlen und durfte weiterfahren. Veterinäramt und Staatsanwaltschaft wurden eingeschaltet.

(APA)

(Quelle: S24)

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