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Nach Vorwürfen

Impfstoff-Beschaffung: EU-Kommissarin wird befragt

Forderung nach mehr Transparenz

Stella Kyriakide muss Rede und Antwort stehen

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides stellt sich am Donnerstag den Fragen der EU-Abgeordneten zur Impfstrategie der Kommission.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides stellt sich am Donnerstag den Fragen der EU-Abgeordneten zur Impfstrategie der Kommission. Das Europaparlament fordert insbesondere mehr Transparenz und Einsicht in die von der Kommission abgeschlossenen Verträge mit den Impfstoffherstellern.

 Unter Verweis auf Geheimhaltungsklauseln und ihre Verhandlungsposition hat die Kommission Details wie die Preise der Vakzine bisher nicht publik gemacht.

Auch Chef-Unterhändlerin wird befragt

Am kommenden Dienstag soll demnach auch die Chef-Unterhändlerin der Kommission, Sandra Gallina, befragt werden. Stellvertretender Vorsitzender des EU-Steering Boards, des Lenkungsgremiums für die Beschaffung des Impfstoffes, ist Clemens Auer, Corona-Sonderbeauftragter des österreichischen Gesundheitsministeriums.

Mitgliedstaaten beauftragen EU mit Impfstoffbeschaffung

Die Mitgliedstaaten der EU hatten sich im Sommer darauf verständigt, die Kommission mit dem Aushandeln von Lieferverträgen mit Herstellern künftiger Corona-Impfstoffe zu beauftragen. Bis November schloss die Behörde daraufhin Vereinbarungen mit Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca, Curevac, Johnson & Johnson sowie Sanofi. Zuletzt gab es Vorwürfe, Brüssel habe insbesondere mit den vielversprechendsten Herstellern zu langsam und zögerlich Verträge abgeschlossen.

(Quelle: Apa/Ag.)

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