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In Causa Meinl stehen weitere Anklagen bevor

Es geht um Untreue und Abgabenhinterziehung Salzburg24
Es geht um Untreue und Abgabenhinterziehung

In der Causa Meinl stehen weitere Anklagen bevor. Wie eine Sprecherin des Landesgerichts Wien der Tageszeitung "Standard" und der APA bestätigte, wurden zwei frühere Meinl-Manager und zwei Steuerberater - bisher nicht rechtskräftig - angeklagt. Laut "Standard" geht es um Untreue, gewerbsmäßige Abgabenhinterziehung und um Vergehen nach dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz.

Die Beschuldigten sollen rund um die Meinl European Land 48 Mio. Euro Provisionen erhalten und Gelder in liechtensteinische Stiftungen transferiert haben. Die Beschuldigten haben die Anklage beeinsprucht, sie ist daher nicht rechtskräftig, berichtet die Zeitung unter Berufung auf die Anwälte der Verdächtigten.

Die Meinl Bank wollte sich auf APA-Anfrage nicht dazu äußern, da sie von den Vorwürfen nicht direkt betroffen sei. Wie der "Standard" schreibt, fühlen sich - ähnlich wie die Manager der Meinl Bank - die jetzt Beschuldigten der Willkür von Justiz und Finanzbehörden ausgesetzt.

(Quelle: S24)

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