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In USA rund 23,4 Mio. Autos von Airbag-Rückruf betroffen

Von der Rückrufaktion wegen defekter Airbags der japanischen Firma Takata sind in den USA neuen Schätzungen zufolge nur 23,4 Millionen betroffen - statt der zunächst vermuteten mehr als 30 Millionen. Davon hätten rund 4 Millionen Wagen defekte Airbags sowohl auf der Fahrer- als auch auf der Beifahrerseite, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Dienstag mit.

In mindestens einem Fall habe sich zudem ein Seitenairbag bei Tests als fehlerhaft erwiesen. Weltweit werden acht Todesfälle und mehr als hundert Verletzte mit den defekten Airbags in Verbindung gebracht. Die Luftkissen können wegen eines Fehlers im Gasgenerator in Sekundenbruchteilen platzen und durch heiße Metallteile Fahrer und Beifahrer verletzen oder gar töten.

Takata gab zur Erklärung an, die Leistung einiger Airbag-Gasgeneratoren könne beeinträchtigt werden, wenn die Autos über viele Jahre einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt seien. Hinzu könnten Herstellungsprobleme kommen.

Von der Rückrufaktion in den USA sind elf Hersteller betroffen: BMW, Fiat, Chrysler, General Motors, Ford, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Subaru, Toyota und vor allem Honda.

(Quelle: S24)

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