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Heftige Regenfälle

Schlammlawine in Indonesien fordert mehrere Tote

Über 60 Menschen vermisst

Mindestens 18 Menschen sind durch eine Schlammlawine vom Vulkan Lewotolo auf der indonesischen Insel Lembata östlich von Bali getötet worden.

Weitere 62 Menschen würden vermisst, nachdem ihre Dörfer und Häuser am Sonntag nach heftigen Regenfällen von den Muren getroffen worden seien, sagte Thomas Ola, der Vorsitzende des Bezirks Lembata in der Provinz Ost-Nusa Tenggara, der dpa am Montag. 

Dörfer in Indonesien nach Schlammlawine abgeschnitten

"14 Dörfer sind immer noch vollkommen abgeschnitten, die Straßen sind unzugänglich."

Noch mehr Todesopfer vermutet

Die Zahl der Todesopfer werde wahrscheinlich noch steigen, da noch immer Informationen aus den Dörfern gesammelt würden. Der Vulkan war im Dezember erstmals nach 2012 wieder ausgebrochen.

Auch in anderen Gegenden im Osten Indonesiens hatten Sturzfluten am Wochenende viele Menschen getötet. Auf der Insel Adonara stieg die Zahl der Opfer um drei auf 44, weitere 20 Menschen würden weiter vermisst, teilte der Katastrophenschutz mit.

Weitere starke Regenfälle befürchtet

Die Behörde für Klimakunde und Meteorologie prognostizierte auch für die kommenden Tage für einige Teile des südostasiatischen Landes extreme Wetterbedingungen - mit schweren und sintflutartigen Regenfällen, starken Winden und hohen Wellen. In Indonesien kommt es in der Regenzeit zwischen Oktober und April häufig zu heftigen Niederschlägen, Überflutungen und Erdrutschen. Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuer-Ring im Pazifik. Der Inselstaat hat knapp 128 aktive Vulkane.

(Quelle: Apa/Dpa)

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