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Inzwischen fast 7.850 Ebola-Tote in Westafrika

Hohe Dunkelziffer nicht gemeldeter Fälle Salzburg24
Hohe Dunkelziffer nicht gemeldeter Fälle

Der Ebola-Epidemie in Westafrika fallen immer noch viele Menschen zum Opfer. In den drei am stärksten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone starben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) allein seit dem Heiligen Abend etwa 150 Menschen an der Virus-Seuche. Die Zahl der in diesen Ländern erfassten Ebola-Toten stieg laut einer WHO-Mitteilung vom Montag auf 7.842.

Insgesamt seien dort nunmehr seit Ausbruch der Epidemie vor einem Jahr 20.081 Infektionsfälle registriert worden. Die WHO geht zudem von einer hohen Dunkelziffer nicht registrierter Infektionen und Todesfälle aus. 

In Schottland erkrankte unterdessen eine aus Westafrika zurückgekehrte Helferin im Kampf gegen Ebola nun selbst. Die Frau wurde zunächst in einem Krankenhaus in Glasgow behandelt. Die Krankheit sei in einem sehr frühen Stadium diagnostiziert worden, hieß es in einer Mitteilung der schottischen Regionalregierung in Edinburgh am Montagabend. Die Gefahr für andere Menschen sei darum "extrem gering".

Es ist der erste Ebola-Fall innerhalb Großbritanniens. Allerdings war zuvor bereits ein in Afrika erkrankter britischer Helfer heimgeflogen worden. Die Frau war am Vorabend über die marokkanische Hauptstadt Casablanca und Europas größten Flughafen London Heathrow in einer Maschine der britischen Fluggesellschaft British Airways nach Großbritannien gereist. Sie hatte in Sierra Leone als Angestellte im Gesundheitswesen beim Kampf gegen das tödliche Virus geholfen. Am Montag in der Früh war sie ins Krankenhaus gekommen, weil sie sich nicht gut fühlte. Sie wurde zunächst in der Isolierstation der Klinik betreut.

Es werde jetzt jeder Kontakt der Frau mit anderen Menschen überprüft, hieß es weiter. Alle, für die es potenziell die Gefahr einer Ansteckung gegeben haben könnte, würden kontaktiert. Gemäß den britischen Regelungen für Ebola-Fälle soll die Patientin sobald wie möglich nach London in ein Krankenhaus gebracht werden, wo die Versorgung und Behandlung am besten gewährleistet ist.

(Quelle: S24)

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