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Iran hält an Raketenprogramm fest

Ali Khamenei pocht auf das Recht zur Selbstverteidigung APA (AFP)
Ali Khamenei pocht auf das Recht zur Selbstverteidigung

Der Iran pocht inmitten der Bemühungen der Europäer um eine Rettung des Atomabkommens auf sein Raketenprogramm. Dies sei für die Verteidigung des Landes notwendig, sagte das Oberhaupt der Islamischen Republik, Ali Khamenei, am Montag in einer im Fernsehen übertragenen Rede. Sollte der Iran angegriffen werden, werde das Land zehnmal massiver attackieren.

"Die Feinde wollen keinen unabhängigen Iran in der Region." Sie setzten wirtschaftliche und psychologische Kriegsführung gegen den Iran ein, "und die amerikanischen Sanktionen sind ein Teil davon", sagte er. Mit Blick auf Forderungen, der Iran solle sich aus Konflikten wie im Jemen und Syrien heraushalten, sagte Khamenei: "Wir werden weiter unterdrückte Nationen unterstützen."

USA kündigen Atomvertrag auf

Die USA haben den Atomvertrag von 2015 aufgekündigt und wollen wirtschaftliche Sanktionen wieder in Kraft setzen, von denen auch europäische Firmen betroffen sein könnten. Die anderen Mitunterzeichner Großbritannien, Frankreich, Deutschland, China und Russland halten an dem Vertrag fest. Die Europäer wollen eine Veränderung des Verhaltens des Iran auch mit Blick auf das Raketenprogramm. Dies soll aber auf der Basis des bestehenden Atomvertrages erreicht werden.

(APA/ag.)

(Quelle: S24)

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