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Italien begann mit Abschiebung von 184 tunesischen Migranten

Italien hat am Montag mit der Abschiebung von 184 tunesischen Migranten begonnen, die vor kurzem auf der Insel Lampedusa eingetroffen waren. Ein erster Charterflug startete am Montag mit 40 Migranten an Bord. Ein weiterer Flug nach Tunesien soll noch bis Ende dieser Woche organisiert werden.

Wie das Innenministerium in Rom mitteilte, werden die Migranten im Einklang mit einem Rückführungsabkommen mit Tunesien mit Charterflügen in die Heimat zurückgeführt. Von den 3.515 Tunesiern, die in diesem Jahr in Italien eingetroffen sind, wurden bereits 1.812 zurückgeführt, berichtete das Außenministerium in Rom.

Italiens Innenminister Matteo Salvini plant in den nächsten Tagen einen Besuch in Tunis, um das Rückführungsabkommen zu erweitern. Tunesische Migranten nutzten zuletzt kleinere Boote, um Lampedusa südlich von Sizilien zu erreichen.

Salvini will im Herbst eine Reihe von Rückführungsabkommen mit afrikanischen und asiatischen Ländern für die Abschiebung und die Heimführung von illegal nach Italien eingewanderten Migranten abschließen. Geplant seien Abkommen mit Senegal, Pakistan, Bangladesch, Eritrea, Mali, Gambia, Cote d'Ivoire, Sudan und Niger.

(APA)

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