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Regen bleibt aus

Italien ruft Dürre-Notstand in fünf Regionen aus

Regierung macht 35 Mio. Euro locker

In fünf Regionen hat die italienische Regierung am Montag wegen Wasserknappheit den Ausnahmezustand ausgerufen. 35 Millionen Euro zur Eingrenzung der negativen Auswirkungen der seit Monaten anhaltenden Dürre werden für die fünf norditalienischen Regionen locker gemacht.

Betroffen sind die Regionen Piemont, Lombardei, Venetien, Friaul Julisch Venetien und Emilia Romagna. Den größten Betrag - 10,9 Millionen Euro - erhält die Region Emilia Romagna, in der sich die Mündung des Flusses Po befindet. Vor allem Norditalien erlebt derzeit heftige Trockenheit. Wegen der anhaltenden Wasserknappheit könnte der Ausnahmezustand bald auch in den mittelitalienischen Regionen Toskana, Umbrien und Latium beantragt werden.

Vor allem italienische Landwirtschaft von Dürre betroffen

Nach Angaben des Bauernverbands Coldiretti befinden sich 270.000 Landwirtschaftsbetriebe in den von der Dürre betroffenen Regionen. "Die Wasserknappheit ist ein nationaler Notstand!", sagte der Chef des Bauernverbands, Ettore Prandini.

Wasserknappheit in großen Seen und Flüssen

Der Wasserstand im Fluss Po - der längste Strom Italiens - ging so weit zurück, dass an der Meermündung Salzwasser kilometerweit in das Flussbett drang. Der Pegel ist an manchen Stellen so niedrig wie seit 70 Jahren nicht mehr. Große Seen wie etwa der Gardasee führen deutlich weniger Wasser als normalerweise zu dieser Jahreszeit. Städte wie Pisa und Verona schränkten unlängst die Wassernutzung ein. Venedig und Mailand drehten einen Teil der Brunnen ab.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 14.08.2022 um 11:11 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/italien-duerre-notstand-in-fuenf-regionen-123769600

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