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Brandstiftung?

Feriendörfer auf Sardinien evakuiert

Waldfeuer in italienischen Badeorten

waldbrand, feuer, SB Pixabay/CC0
Der Bürgermeister geht von Brandstiftung aus. (SYMBOLBILD)

Wegen eines Brandes in Budoni im Norden Sardiniens sind in der Nacht auf Dienstag 250 Wohnungen einiger Feriendörfer evakuiert worden. Rund 100 Touristen verbrachten die Nacht im Freien, berichteten lokale Medien. 100 Hektar Wald wurden zerstört.

Feuerwehrmannschaften und ein Canadair-Flugzeug kämpften stundenlang gegen die Flammen, die in einer der beliebtesten Badeortschaften Sardiniens wüteten. Hunderte Feuerwehrleute waren im Einsatz. Einige Straßen mussten aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Der Bürgermeister von Budoni, Giuseppe Porcheddu, vermutete, dass der Brand gelegt worden sei. Niemand sei verletzt worden.

Hohe Strafen auf Brandstiftung in Italien

Obwohl die Strafen für Brandstiftung sehr streng sind und vier bis zehn Jahre Gefängnis drohen, sind Feuer nach wie vor eine sommerliche Plage in Italien. Viele werden aus bauspekulativen Gründen gelegt. Vor allem im Süden wolle man dadurch aber auch die staatliche Aufforstung erzwingen, berichteten Experten. Für die Forstarbeiten würden dann Arbeitslose aus der Region eingesetzt.

(Quelle: APA)

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