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Italien gegen Österreichs Lkw-Fahrverbote

Frächter befürchten Benachteiligung der italienischen Wirtschaft

Der italienische Frächterverband ANITA hat einen Appell an die Regierung in Rom gerichtet, Druck auf Österreich für eine "rasche" Abschaffung der Lkw-Fahrverbote auszuüben. "Die lange Liste österreichischer Verbote benachteiligt die ganze italienische Wirtschaft", kritisierte ANITA-Präsident Thomas Baumgartner in einer Presseaussendung am Freitag.

Die Argumente Tirols für Lkw-Fahrverbote seien vollkommen unbegründet, wie eine in Bozen zum EU-Projekt "BrennerLEC" vorgestellte Analyse bezeuge. Aus der Analyse gehe klar hervor, dass zur Senkung der Luftverschmutzung auf der Brennerautobahn der Pkw- und nicht der Lkw-Verkehr reduziert werden müsse.

Ruf nach Abschaffung des nächtlichen Fahrverbots

Laut der Analyse würde ein Lkw der Klasse Euro 6 nur ein Fünftel der Emissionen eines Autos der Klasse Euro 6 ausstoßen. "Die Betreibergesellschaft der Autobahn A22 wird die Senkung der Fahrzeuggeschwindigkeit auf 100 Stundenkilometer an einigen Stunden des Tages vorschlagen, um die Emissionen auf signifikante Weise zu senken", so Baumgartner.

ANITA behauptet seit jeher, dass die österreichischen Fahrverbote unbegründet sind. So erneuert der Verband seine Forderung nach Abschaffung des nächtlichen Fahrverbots, des sektoralen Fahrverbots, sowie des Transitverbots am Samstag und des Lkw-Dosierungssystems, hieß es in der Aussendung.

(APA)

(Quelle: APA)

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