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Hoteliers empört

Quarantäne bei Italien-Einreise

Rom will Auslandsreisen über Ostern einschränken

20200311_PD5741.HR.jpg APA/EXPA/Archiv
Mit der Quarantäne auch bei der Einreise aus EU-Staaten will Italien verhindern, dass viele Italiener über die Osterfeiertage ins Ausland verreisen.

Italien verhängt eine fünftägige Quarantäne bei der Einreise aus EU-Ländern. Eine dementsprechende Verordnung will der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza am Mittwoch unterzeichnen, wie am Dienstag aus Regierungskreisen verlautete.

Wer aus EU-Ländern, darunter Österreich, kommt, muss sich bei der Rückkehr nach Italien einem Test und einer fünftägigen Quarantäne unterziehen. Danach muss man einen weiteren Test machen.

Italien will Osterurlaub verhindern

Die Quarantäne gilt bereits für alle Nicht-EU-Länder. Mit der Quarantäne auch bei der Einreise aus EU-Staaten will die italienische Regierung verhindern, dass viele Italiener über die Osterfeiertage ins Ausland verreisen. Von 3. bis 6. April wird Italien zur "Roten Zone", die Italiener dürfen ihre Wohngemeinde nicht verlassen, um Angehörige in anderen Orten oder Regionen zu besuchen. Sie dürfen jedoch ins Ausland reisen, wenn sie negativ auf das Coronavirus getestet wurden.

Empörung bei Hotelerieverband

Dies löste Empörung beim Hotelierverband Federalberghi aus. "Ich kann zwar nicht meine Gemeinde verlassen, kann aber auf die Kanaren fliegen. Das ist absurd, wenn man bedenkt, dass 85 Prozent der italienischen Hotels geschlossen sind", erklärte Federalberghi-Präsident Bernabo Bocca im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" (Montag-Ausgabe).

(Quelle: APA)

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