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Japanische Ex-Mafia-Bosse gründeten neuen Clan

Nach einem Bruch mit dem größten japanischen Mafia-Clan Yamaguchi-gumi haben tausende Ex-Bandenmitglieder örtlichen Medienberichten vom Sonntag zufolge eine neue Gruppe gegründet. Die Anführer von 13 Untergruppen des Yamaguchi-gumi-Clans hätten diesen verlassen und am Samstag erstmals ein offizielles Treffen abgehalten.

Die neue Gruppe habe schätzungsweise rund 3.000 Mitglieder, berichtete die Zeitung "Yomiuri Shimbun". Der Clan Yamaguchi-gumi verfügt über 23.000 Mitglieder und Verbündete.

Wie die italienische Mafia oder die chinesischen Triaden sind die Yakuza in Japan in zahlreiche illegale Aktivitäten verstrickt, vom Glücksspiel über Drogenhandel, Prostitution und Schutzgelderpressung bis hin zur Wirtschaftskriminalität mit Scheinfirmen. Trotzdem sind die Clans nicht verboten und verfügen sogar über offizielle Hauptquartiere.

Angesichts des Bruchs innerhalb des Yamaguchi-gumi-Clans befürchten die Behörden nun Rivalitäten und Gewalt zwischen den einzelnen Banden. Die japanische Polizei hatte bereits in der vergangenen Woche landesweit zu Wachsamkeit aufgerufen und Krisentreffen mit Spezialeinheiten abgehalten.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.04.2021 um 05:33 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/japanische-ex-mafia-bosse-gruendeten-neuen-clan-48317473

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