Jetzt Live
Startseite Welt
Welt

Katzian will Sozialplan für bauMax-Mitarbeiter

Betroffene sollen gut abgesichert werden Salzburg24
Betroffene sollen gut abgesichert werden

Der Vorsitzende der Privatangestellten-Gewerkschaft GPA-djp, Wolfgang Katzian, will, dass der Sozialplan für die vom Aus der Heimwerkerkette bauMax betroffenen Beschäftigten rasch steht und dieser die Mitarbeiter sämtlicher Verkaufsstandorte umfasst. Schon die nächsten Sozialplan-Verhandlungen heute Nachmittag "könnten eine finale Lösung bringen", meinte Katzian Mittwochfrüh zur APA.

Mit dem Sozialplan sollten "sämtliche mögliche Betroffene gut abgesichert werden, nicht nur bestimmte Gruppen", verlangt der Gewerkschaftschef. Man solle also nicht nur an die bauMax-Zentrale in Klosterneuburg und das Logistikzentrum in Wien-Aspern denken, sondern an alle Baumarkt-Standorte, "die sollen nicht auf der Strecke bleiben. Ich hoffe, dass da heute eine gute Lösung herauskommt".

Katzian geht davon aus, dass von den 1.100 im Frühwarnsystem des AMS zur Kündigung gemeldeten bauMax-Mitarbeiter letztlich weniger als 700 wirklich gehen müssen. "Mein Ziel wäre es. Das ist machbar, wenn sich alle bemühen", so der GPA-Chef. Dass bauMax die Maximalzahl angemeldet habe, sei verständlich, das habe bauMax als ordentlicher Kaufmann tun müssen.

Nach und nach kristallisiert sich heraus, was sich regional tun dürfte. Laut Gewerkschaft könnten etwa in der Steiermark 149 Leute ihren Job verlieren. Dort gibt es insgesamt neun bauMax-Filialen, vier davon werden von Obi nicht übernommen, sagte Walter Christian, Regionalsekretär für den Handel in der steirischen Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), dem ORF. Demnach würden Leoben, Graz-Nord, Judenburg und Gralla nicht übernommen, weil es dort zumindest in drei Fällen in unmittelbarer Nähe schon Obi-Standorte gebe.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.04.2021 um 07:43 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/katzian-will-sozialplan-fuer-baumax-mitarbeiter-48252385

Kommentare

Mehr zum Thema