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Kickl holt Ex-"unzensuriert"-Verantwortlichen mit ins Boot

Neo-Innenminister Kickl holt sich Unterstützung von "unzensuriert". APA/HERBERT PFARRHOFER
Neo-Innenminister Kickl holt sich Unterstützung von "unzensuriert".

Im Innenministerium sind die Sprecher-Agenden fixiert worden. Als Pressesprecher von Ressortchef Herbert Kickl (FPÖ) fungieren die ehemalige FPÖ-Klub-Pressemitarbeiterin Isolde Seidl und der ehemalige Wiener Polizeisprecher Christoph Pölzl. Ex-"unzensuriert"-Verantwortlicher Alexander Höferl wird Kommunikationsleiter im Kabinett. Ministeriums-Sprecher bleibt weiterhin Karl-Heinz Grundböck.

Um die Bestellung von Höferl zum Kommunikationsleiter gab es am Dienstag kurzfristig Aufregung in den sozialen Medien - Auslöser dafür war Höferls bisherige Tätigkeit für die FPÖ-nahe Online-Zeitung "unzensuriert.at". Diese habe er aber bereits zurückgelegt, sagte Höferl gegenüber der APA.

Von "unzensuriert" ins Innenministerium

Auch seine (kleinen) Anteile an der "1848 Medienvielfalt Verlags GmbH", die das Web-Portal herausgibt, hat Höferl bereits verkauft, auch ist er laut eigenen Angaben nicht mehr im Verein "Unzensuriert - Verein zur Förderung der Medienvielfalt" tätig. Abgegeben hat Höferl mit seinem Wechsel ins Innenministerium auch seine sonstigen Tätigkeiten für die FPÖ-Kommunikation. Keine Änderung der Sprecher-Agenden gibt es auf Beamtenebene. "Beamteter Sprecher des Verwaltungsapparates" im Innenministeriums bleibt der bisherige Sprecher Grundböck, wie es auf Nachfrage im Ministerium hieß.

(APA)

(Quelle: S24)

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