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Kika/Leiner-Verkauf an Benko ist fix

Der Verkauf ist offenbar gelungen APA
Der Verkauf ist offenbar gelungen

Nun ist es offiziell: Signa, das Unternehmen des Immobilienentwicklers Rene Benko, hat die Möbelhäuser Kika und Leiner von der Steinhoff-Gruppe gekauft. Das operative Geschäft wird zu einem symbolischen Euro übertragen, Signa verpflichtet sich aber, einen dreistelligen Millionenbetrag einzuschießen.

Die Immobilien werden zunächst mit 490 Millionen Euro bewertet, der Preis kann sich aber noch ändern. Der Deal hängt wie üblich noch von der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden ab. Signa verpflichtet sich fix zur Übernahme und Weiterführung des operativen Geschäfts, wird aber ein "umfassendes Sanierungs- und Zukunftskonzept" durchführen, das auch Standortschließungen beinhalten kann. Bei der Übernahme der Immobilien sind noch einige Fragen offen. Welche Objekte Signa zu welchem Preis letztlich übernimmt, hängt von weiteren Prüfungen ab.

"In einem Herzschlagfinale ist es der Steinhof-Gruppe am Donnerstag gelungen, mit rechtlicher Unterstützung durch Wolf Theiss das gewaltige Immobilienportfolio von Kika/Leiner in Österreich und einer Reihe von Ländern in Zentral- und Osteuropa an Rene Benko's Signa-Gruppe zu verkaufen", teilte die Kanzlei am Donnerstag knapp vor Mitternacht mit.

"Wettlauf gegen die Zeit"

Der Auftrag sei "ein Wettlauf gegen die Zeit" gewesen, da in nur zwei Wochen "das internationale Geflecht von Gesellschaften und Standorten durchleuchtet, ein komplexes Vertragswerk entwickelt und Verhandlungen an vielen Fronten geführt werden" mussten. Eine Insolvenz habe "als Bedrohungsszenario immer mitbedacht werden" müssen.

(APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.04.2021 um 12:20 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/kika-leiner-verkauf-an-benko-ist-fix-58492483

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