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Kritik an Einschränkung bei Zuweisungen bei Zivildienst

Die Sozialorganisationen Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz und Volkshilfe haben am Freitag Kritik am Innenministerium geübt. Dieses wolle heuer nur 90 Prozent des gemeldeten Bedarfs an Zivildienern abdecken, hieß es in einer Aussendung. Im Ministerium bezeichnete man diese Frage als noch offen, es werde eine Gesprächsrunde geben.

Die in der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG) vereinten Organisationen warnten vor einer geplanten "Zuweisungskürzung" zulasten der Zivildiener. Deren Lebensplanung werde um Monate verzögert. Die Maßnahme werde alle Zivildiensteinrichtungen betreffen, die pro Turnus mehr als zehn Zivildienstplätze gemeldet haben.

Im Innenministerium verwies man auf APA-Anfrage auf den Rekordwert von 16.957 Zivildiensterklärungen im Vorjahr. Man bemühe sich stets um einen möglichst hohen Deckungsgrad zwischen Erklärungen und Plätzen. 2014 sei dieser bei 95 Prozent gelegen.

Wie es heuer aussehen werde, sei noch offen, so ein Sprecher. Die genannten 90 Prozent bestätigte er nicht. Über die weiteren Zuweisungen im Jahr 2015 werde es kommende Woche ein Gespräch im Innenministerium mit den Bedarfsträgern geben. Diesem wolle man nicht vorgreifen.

(Quelle: S24)

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