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Lange Haftstrafe für israelischen Fahrer

Fünf Jahre nach einem Busunfall mit 24 getöteten russischen Touristen ist der Unglücksfahrer in Israel zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Bezirksgericht in der Wüstenstadt Beerscheva im Süden des Landes entschied am Sonntag nach Angaben einer Sprecherin auch, der 44-Jährige dürfe nie wieder ein öffentliches Verkehrsmittel fahren. Außerdem werde ihm der Führerschein für 25 Jahre entzogen.

Bei dem Unfall am 16. Dezember 2008 war der Bus in der Nähe des Badeortes Eilat einen Abhang heruntergestürzt. Die Reisenden waren kurz zuvor mit einem Flugzeug aus Sankt Petersburg angekommen. Das Unglück, bei dem 15 weitere Insassen schwer verletzt wurden, galt als schlimmster Verkehrsunfall in der Geschichte Israels.

Im vergangenen September hatte das Gericht in Beerscheva den Fahrer der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Er habe den Unfall durch ein leichtsinniges Überholmanöver verschuldet.

(Quelle: S24)

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