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Lebenslang Verurteilter nutzt Haftausgang zur Flucht: 57-Jähriger nach zwei Monaten gefasst

Der 57-Jährige kehrte nach einem Haftausgang nicht nach Garsten zurück. APA/FOTOKERSCHI.AT/KLAUS MADER/Archiv
Der 57-Jährige kehrte nach einem Haftausgang nicht nach Garsten zurück.

Ein in der Justizanstalt Garsten in Oberösterreich einsitzender, zu lebenslanger Haft verurteilter Mörder ist Ende April von einem Ausgang nicht mehr zurückgekehrt. Der Mann hatte sich in das deutsche Bundesland Sachsen-Anhalt abgesetzt und wurde in der Vorwoche festgenommen, wie die oberösterreichische Polizei am Montag mitteilte. Er wartet nun in Deutschland auf seine Auslieferung.

Der 57-Jährige hatte 1996 in Linz eine Frau mit einem Genickschuss getötet und war dafür 1997 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Seither war er Insasse der Justizanstalt Garsten. Am 30. April dieses Jahres kehrte er von einem genehmigten Ausgang nicht mehr zurück. Rasch wurde vermutet, dass er sich nach Deutschland abgesetzt haben dürfte.

Flüchtiger versteckte sich auf abgelegenem Anwesen

Zielfahnder des Landeskriminalamts (LKA) Oberösterreich sowie des LKA München und des LKA Magdeburg machten den Gesuchten schließlich auf einem abgelegenen Anwesen in Sachsen-Anhalt aus. Am 21. Juni wurde er dort festgenommen. Er sitzt derzeit in Auslieferungshaft in der JVA Halle/Saale.

(APA)

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