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Lebenslange Haft oder Kastration: FPÖ fordert härtere Strafen für Sex-Täter

Die niederösterreichische FPÖ fordert eine Strafverschärfung bei Sexualdelikten. Wiederholungstäter sollten demnach für grausame Taten lebenslang erhalten oder sich freiwillig einer chemischen Kastration unterziehen.

Ausländische Sextäter sollten verurteilt und abgeschoben bzw. jeglichen Aufenthaltsanspruch in Österreich verlieren, sagte Klubobmann Gottfried Waldhäusl am Mittwoch.

Waldhäusl macht überwiegend Asylwerber verantwortlich

Der FPÖ-Politiker sprach in der Pressekonferenz davon, dass es in Österreich täglich zu zwei Vergewaltigungen komme. Deren Zahl sei seit 2007 um 40 Prozent angewachsen. Für die seit 2016 "signifikant" steigende Zahl an sexuellen Belästigungen und Übergriffen - u.a. in öffentlichen Bädern - machte Waldhäusl überwiegend Asylwerber verantwortlich. 268 im Vorjahr angezeigte Fälle in NÖ würden ein Plus von 59,9 Prozent gegenüber 2015 bedeuten. Laut Zahlen des Innenministeriums seien 2014 im Bundesland 605 Sexualverbrechen begangen worden, 2016 bereits 815.

(APA)

(Quelle: S24)

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