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Lkw-Brand im Gleinalmtunnel: Schäden größer als befürchtet

Der Schaden ist enorm. APA/ASFINAG/WALTER MOCNIK
Der Schaden ist enorm.

Ein Lkw-Brand am Freitag im Gleinalmtunnel auf der Pyhrn-Autobahn (A9) in der Steiermark hat nach erster Begutachtung durch Experten größeren Schaden angerichtet als befürchtet. Das berichtete die Asfinag. Vor allem die Zwischendecke des Tunnels ist rund um den Brandherd stark beschädigt, sie muss abgebrochen und neu errichtet werden.

Die Sanierung dieser Schäden werde vermutlich mehrere Wochen dauern, sagte Michael Pucher vom Asset Management der Asfinag. "Hervorragend funktioniert" hätten Sicherheitseinrichtungen und Alarmierungskette sowie die Zusammenarbeit mit Feuerwehren, Polizei und Rotes Kreuz. Die Video- und Brandmeldeanlagen haben innerhalb von Sekunden auf die Hitzeentwicklung reagiert und Alarm ausgelöst, so Pucher.

Gleinalmtunnel: Sanierungsarbeiten starten am Samstag

Die Sanierungs- und Sicherungsarbeiten sollten bereit Samstagfrüh beginnen, "sobald die Tunnelwände ganz abgekühlt sind". Pucher: "Als erste Maßnahme müssen wir die Zwischendecke mit Stahlstützen absichern, erst dann kann auch der Brandsachverständige den abgebrannten Lkw begutachten." Frühestens am Montag wird der Lkw aus dem Tunnel geschleppt.

Baustelle auf Umfahrungsstrecke

Die Umleitungsstrecke über die Brucker Schnellstraße (S35) und Semmering Schnellstraße (S6) ist "aktiviert". Derzeit wird allerdings ein Teil der S35 zwischen Frohnleiten und Laufnitzdorf saniert. "Diese Baustelle wird so schnell wie möglich provisorisch abgeschlossen, um den zu erwartenden Ausweichverkehr bewältigen zu können", betonte der Schnellstraßenbetreiber.

(APA)

(Quelle: S24)

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