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Luftangriffe vor Jemen-Friedensgesprächen töteten Zivilisten

Bei Luftangriffen der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition sind in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa mindestens zehn Zivilisten getötet worden. Die Angriffe hätten den Häusern eines Neffen und Schwiegersohns des ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh gegolten, teilte das von den Houthi-Rebellen kontrollierte Gesundheitsministerium mit.

Ex-Langzeitmachthaber Saleh hat sich im jemenitischen Bürgerkrieg auf die Seite der Houthi-Aufständischen geschlagen. 65 weitere Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt.

In dem bitterarmen Bürgerkriegsland auf der arabischen Halbinsel kämpfen die Aufständischen gegen Anhänger des aktuellen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Der Staatschef war vor einigen Monaten nach Saudi-Arabien geflüchtet.

Die jemenitischen Konfliktparteien sollen am Montag erstmals seit der Eskalation der Gewalt wieder an einem Tisch Platz nehmen. Die Vereinten Nationen hatten den eigentlich für Sonntag in Genf geplanten Start der Gespräche um einen Tag verschoben.

(Quelle: S24)

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