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Malaysia schafft das Gastro-Rauchverbot

Die Strafen sollen bei umgerechnet rund 3.300 US-Dollar liegen APA (Archiv)
Die Strafen sollen bei umgerechnet rund 3.300 US-Dollar liegen

Was die türkis-blaue Bundesregierung abgeschafft hat, schafft der asiatische Staat Malaysia: Ab 1. Jänner kommenden Jahres wird es dort ein Gastro-Rauchverbot geben. Das berichtete die Zeitung "The Straits Times" am vergangenen Wochenende. Der stellvertretende Gesundheitsminister Lee Boon Chye hatte den Zigaretten-Bann am vergangenen Donnerstag (11. Oktober) angekündigt.

"Das Verbot wird alle Restaurants mit oder ohne Aircondition betreffen, alle Kaffee-Shops, auch alle nach außen offenen Lokale (open-air hawker centres) und Straßenlokale", schrieb "The Straits Times". Lee hatte das strikte Rauchverbot während einer Tagung des Asiatischen Instituts für medizinische Forschung und Technologie in Kedah angekündigt.

Der stellvertretende Gesundheitsminister Malaysias wurde so zitiert: "Ohne Zweifel werden die Raucher sagen, sie hätten ein Recht dazu. Aber die Nichtraucher haben auch eine Recht auf eine rauchfreie Umgebung." Lee will zudem den Raucherraum im malaysischen Parlament schließen.

Die Strafen für ein Nichtbeachten des Gastro-Rauchverbots dürften für malaysische Verhältnisse hoch sein: Raucher, die in Lokalen zum Glimmstängel greifen, sollen umgerechnet rund 3.300 US-Dollar Strafe zahlen. Lokale, welche die Maßnahme nicht durchsetzen, etwas weniger.

(APA)

(Quelle: S24)

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