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Maske unterm Arm: 150 Krampusse bei Protestmarsch in Klagenfurt

Rund 150 Mitglieder von Krampusvereinen nahmen an dem Marsch teil. APA/GERT EGGENBERGER
Rund 150 Mitglieder von Krampusvereinen nahmen an dem Marsch teil.

Mit einem Marsch durch die Klagenfurter Fußgängerzone haben am Freitagabend rund 150 Mitglieder mehrerer Krampusgruppen gegen die ihrer Meinung nach unfaire Berichterstattung protestiert. Die Masken blieben dabei unter den Armen, dafür wurden die mitgebrachten Glocken kräftig geschüttelt. Der Protest - einen Tag vor dem großen Krampuslauf in der Landeshauptstadt - blieb friedlich.

Der Demonstrationszug, an dem auch viele Kinder und Jugendliche teilnahmen, lockte zahlreiche Zuschauer an, von denen die meisten allerdings gar nicht wussten, worum es ging. Die Brauchtumspfleger verwahren sich in erster Linie dagegen, als notorisch Betrunkene dargestellt zu werden, die in erster Linie Zuschauer attackieren würden. In den vergangenen Wochen hatte es bei mehreren Krampusläufen Zwischenfälle gegeben, die nach Ansicht der Demonstranten aber aufgebauscht würden. Die Polizei begleitete den Demonstrationszug, Zwischenfälle gab es nicht.

(APA)

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(Quelle: S24)

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