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Mehr als 100 Tote bei Attacken auf syrische Armee

Bei Attacken auf zwei Luftwaffenstützpunkte in Syrien sind nach Informationen der Opposition mehr als 100 Regierungssoldaten und islamistische Angreifer getötet worden. Das meldete die oppositionelle Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London am Donnerstag.

IS-Kämpfer attackierten mit zwei Autobomben eine Luftwaffen-Basis des Assad-Regimes im Osten nahe der Stadt Deir al-Zor, die weitgehend von den Extremisten eingekreist ist. Dabei und bei anschließenden Gefechten seien mindestens 18 Soldaten und 23 IS-Kämpfer getötet worden. Es ist die letzte Bastion der Regierungstruppen im Osten Syriens. Die Provinz Deir al-Zor grenzt an Gebiete des Irak, die auch vom IS beherrscht werden. Die Ölfelder der Region sind eine der wichtigsten Einnahmequellen der Islamisten.

Eine Allianz von Aufständischen unter Führung der mit Al-Kaida verbündeten Al-Nusra-Front eroberte bereit am Mittwoch den im Nordwesten des Landes gelegenen Militärflughafen Abu al-Duhur. Bei den Kämpfen wurden zumindest 56 Regierungssoldaten getötet. Weitere 40 wurden gefangen genommen, berichtete die Beobachtungsstelle unter Berufung auf Quellen an Ort und Stelle.

(Quelle: S24)

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